Dieses tolle orangefarbene Glitzerfummeloberteil will ich auch!
Jackson´s 5 – I´ll be there!
Dieses tolle orangefarbene Glitzerfummeloberteil will ich auch!
Jackson´s 5 – I´ll be there!
schreibt Andrea Dernbach in ihrem heute erschienen Kommentar (der Tagesspiegel) abschliessend.
Der Fall Marwa in Zahlen:
31 Jahre, im 3. Monat schwanger, 3-jähriges Kind, in 30 Sekunden mit 18 Messerstichen in einem Gerichtssaal ermordet.
Der Fall berührt und verärgert!
Kathrin fasst auf ihrer SEITE das bisherige Presseecho zusammen. Bislang hat sich neben dem Zentralrat der Juden und dem Zentralrat der Muslime auch der Interkulturelle Rat zu dieser islamophoben Tat geäußert. Vor allem aus der Politik mangelt es an Kommentaren und Stellungnahmen.
“Die Bundesregierung wies die Kritik zurück! „In diesem konkreten Fall haben wir uns mit einer Stellungnahme zurückgehalten, weil die Umstände nicht hinreichend klar gewesen sind, um eine so weitreichende politische Erklärung abzugeben“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe „natürlich sehr emotional“ auf den Vorfall reagiert. „Sollte in diesem Fall ein fremdenfeindlicher, ein rassistischer Hintergrund gegeben sein“, sei es keine Frage, dass die Bundesregierung dies „natürlich aufs Schärfste verurteilt“ sowie Empörung und Abscheu äußere, sagte Steg.” (Quelle)
…so so! SOLLTE in diesem Fall ein fremdenfeindlicher, ein rassistischer Hintergrund….
wie wäre es mit einem frauenfeindlichen und/oder islamfeindlichen Hintergrund? Wurde der Angeklagte nicht deswegen verurteilt und die Staatsanwaltschaft ging in Berufung, weil sie das Strafmaß zu mild sah, da er noch während des Prozesses Muslime bzw. Menschen aus arabischen Ländern als “keine beleidigungsfähigen” Personen bezeichnete? (u.a. Stern)
Mir bleibt die Spucke weg!!
eine nachdenkliche Ö
und übrigens: diskriminierende Alltagserfahrungen machen muslimische Frauen ständig!
hier einige Ergebnisse meiner jüngsten kreativen Aktionen: ich nenne sie “Kunst im Rahmen” oder “mit Fassung tragen”. Zu erweben gibt es sie wie immer in meinem SHOP.


oder ganz neu: Mini-Szenario:

eine Millionenstadt, in die ich mich vor 13 Jahren verliebt habe! Grandioses Grossstadtleben mit all seinen Moscheen, Menschen, Märkten und Möglichkeiten.
Istanbul hat sich verändert – wie? Es ist sauberer geworden!
Gerade in Bursa, hier einige Impressionen – der Reisebericht folgt bald
eure Ö
P.S.
mussten sehr oft schmunzeln: hier werden nämlich sämtliche Moscheen und öffentliche Plätze sowie Gebäude von der CSU überwacht

İstanbulu dinliyorum gözlerim kapalı
İch lausche İstanbul – mit geschlossenen Augen
Önce hafiften bir rüzgar esiyor
Erst weht ein leichter Wind
Yavaş yavaş sallanıyor, yapraklar ağaçlar
Ganz langsam wackeln die Blaetter, Baeume
Uzaklarda, çok uzaklarda
İn der Ferne, weit in der Ferne
Sucuların hiç durmayan çıngırakları
die immerfort laeutenden Glöckchen der Wasserverkaeufer
İstanbulu dinliyorum, gözlerim kapalı…
İch lausche İstanbul, mit verschlossenen Augen…
!Augen zu! Bilder folgen in Kürze – hier im İnternetcafe ist es schmuddelig und mir kleben die Finger an der Tastatur.
bis bald
eure Ö
Auf der Seite von Omar bin ich auf diesen Film gestoßen.
Der Film von Ferdinand Dimadura hat mich bewegt und ich möchte ihn gerne mit euch teilen:
http://www.youtube.com/watch?v=cNaLA5eVy2U
| Wir sagen “Hunger” und meinen “Appetit”. |
| Walter Ludin, (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor |
| Quelle : »Wo sind die Freundbilder?«
|
mitten in Frankfurt?! JA!

na, dann schnuppert mal!
- wir sind dann mal im Urlaub -
bis bald
eure Ö
Was ist schlimmer als eine grosse Gruppe reisender Jugendlicher in der Bahn, die laut Musik hören, über Dinge reden, die man nicht hören will, in den Gängen Völkerwanderung betreiben sich Jagen bzw. Fangen spielen??
Eine Gruppe von Senioren, die am Sonntag früh um 8:45 Uhr in das leere Abteil steigen, in das ich mich gerade zur Ruhe gelegt habe. Sie sind viel zu gut gelaunt und reden dabei deutlich lauter als “Kontrollgruppen”. Nachdem sie mit einem Schoppen auf die bevorstehende Reise angestoßen haben überkommt mich das Gefühl, einem Junggesellenabschied beizuwohnen – diesen haben die Beteiligten auch sicher gefeiert : allerdings vor 50 (!) Jahren. Der Alkohol lässt die Laune noch ein wenig mehr steigen, ihr Dialekt wird stärker so dass ich – Allah sei Dank! – nicht mehr alles verstehe, was sie sich gegenseitig lautstark erzählen. Na, das kann ja heiter werden! Versuche weiter zu schlafen, doch daran ist gar nicht zu denken…. genervt packe ich den Laptop aus.
Soeben veräppeln sie Karl: “Kall! Dasch iss das Dahmenkloh!” brüllt einer durchs Abteil. Karl ist verunsichert. Karl hat es noch immer nicht kapiert – alle Lachen!
Sie sind mutig – die Herren. Gerade laden sie die Schaffnerin ein, bei ihnen zu verweilen. Sie lehnt freundlich mit der Begründung ab, sie dürfe nicht – sichtlich dankbar, dass es diese Vorschrift gibt und versucht sich an den “Jungs”, wie sie sich selbst nennen, vorbeizudrängen. Sie stehen nämlich zu zehnt im Gang – ich entschuldige Sie mit der Begründung, dass ab einem gewissen Alter der Rücken durch ein dreiminütiges Sitzen wohl schmerzt und ertappe mich bei dem Gedanken über die Anzahl der Hüftbrüche, wenn der Zug mal ausserplanmässig ruckelt.
Völkerwanderung machen die “Jungs” auch – zum Klo – die Blase ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
Nach über einer einstündigen gemeinsamen Fahrt wandelt meine Genervtheit um in einen Beobachterstatus, gar nicht mal so schlecht, denke ich – tippe diese Sätze in den Laptop und mein Interesse am Geschehen ist “unbemerkt”. Gerade wird lautstark verkündet, dass man gleich Unfug mit einem treibt, der soeben eingeschlafen ist. Ihm wird die Nase abgeklemmt…den Schlafenden juckt es herzlich wenig-er scheint schon zu Beginn der Reise erschöpft.
Die “Jungs” amüsieren sich – und mich grad mit – ich unterdrücke mein Grinsen.
Eine Mitte 40jährige Frau war so blöd, sich auf Gespräche einzulassen - ihr ist wohl langweilig und Lust auf ein Bierchen hat die Dame auch. Nun stehen drei der seniorigen “Jungs” um ihren Sitzplatz herum und sie kann endlich mit jemandem ihre Fahrradmitnahmepläne und die die Unorganisiertheit der Bahn abrotzen. Solange sie nicht über Inkontinenz reden, sei es mir recht!
Stelle mir gerade vor, was wohl wäre, wenn man dem Alter der Herren 60 Jahre abziehen würde… Hätten die “Jungs” dann noch zusätzlich schwarze Haare und würden sich genauso benehmen wie jetzt – würden sich einige Gedanken über Integration machen und würden lautstark verkünden, dass dieses Land einer Überfremdung ausgesetzt ist.
Am Wochenende hörte ich Balci aus ihrem Buch “Arabboy” lesen. Wäre sie nicht im Jungendsozialbereich sondern in der Altenarbeit tätig hatte sie ihr Werk “Seniorboy” genannt.
Gerade wird einem Schlafenden mit geknüddeltem Papier (es liegen deutlich zu viele Fahrplaninformationen aus!) die Nase gekitzelt… wieder lachen alle!
schade, gleich bin ich da und muss aussteigen – die “Jungs” tauschen gerade “Klingeltöne” aus.
Wenn der demographische Wandel so aussieht, kann er kommen!
“Die Zukunft ist die Zeit, die subjektiv gesehen der Gegenwart nachfolgt. Eng verbunden mit der Zukunft ist das Bedürfnis des Menschen nach Prognose, Planung und Vorhersage.”
…so so?!
Forum (lateinisch forum, ursprünglich „Umplankung“, später „Marktplatz“, „Versammlungsort“; Plural: Foren oder Fora)
…aja! Fora und Fauna?!
Am Wochenende war das vierte Zukunftsforum Islam. Von der ganzen Prognostiziererei, Planerei und Vorhersagerei bin ich noch ganz schön angeschlagen. Von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) wurde der “Marktplatz” gestellt und mit “Ständen” versehen. Und auf einem Marktplatz kann man ja bekanntlich einkaufen?! Daher folgender kreativer Schmunzler zum Zukunftsforum…
Auf dass wir uns in 2010 auf dem Zukunftsrummelplatz *räusper* FORUM auf ein Neues austauschen können – na dann mal “Prost!”

eure Ö
Wärmflasche
Couch
es fehlen nur noch die Spekulatius… ist denn Herbst/Winter?
das Wetter sagt: Ja!
Sind wir wirklich im Mai??? ich muss grad mal Kalender gucken!